, Hochuli Daniel

Gute Leistung von Florian Hochuli bei der schweren Tour of Austria 2026

Die 75. Ausgabe der Tour of Austria war geprägt von hohen Temperaturen, anspruchsvollen Etappen sowie von einer sehr schnellen Fahrweise. Florian konnte über die insgesamt fünf Etappen eine gute Leistung abliefern und einiges an Mannschaftsarbeit verrichten. Für einen „grossen Auftritt“ in einer der Spitzengruppen hat es trotz einigen Versuchen leider nicht gereicht, trotzdem überwiegt das positive Fazit alles gegeben zu haben. Florian beendete die Rundfahrt auf dem 72. Rang im Gesamtklassement / 25. Rang in der Nachwuchswertung.

Etappe 1 – Graz – Gamlitz | 188 km | 2700 HM

Bereits die erste Etappe wurde bei stetigem auf – und ab sehr offensiv und schnell ausgetragen. Dies  führte dazu, dass insbesondere die World Tour Teams im Finale mächtig auf das Tempo drückten und beim letzten Anstieg des Tages die Spitzengruppe eingeholt wurde und das Hauptfeld in viele kleine Gruppen zerfiel. Auch Florian musste die Spitze hier ziehen lassen und klassierte sich auf dem 88. Etappenrang.

Etappe 2 - Bad Kleinkirchheim › Grossglockner (Kaiser-Franz-Josef-Höhe) | 189 km | 3000 HM

Bis Heiligenblut am Fusse des Grossglockners bleiben grössere topografische Herausforderungen aus, doch dann wartete der längste und anspruchsvollste Anstieg der Tour. Die Auffahrt zur Kaiser-Franz-Josef-Höhe forderte die Fahrer mit steilen Rampen und spektakulären Alpenpanoramen. Florian konnte nachdem er zusammen mit seinen Teamkollegen seinen Leader an der Spitze des Feldes in den Anstieg führte den Aufstieg etwas „geruhsam“ angehen lassen und so versuchen ein paar Körner für die nächsten Etappen zu sparen. Auf dem soliden 72. Etappenrang in einer grösseren Gruppe erreichte er relativ entspannt das Dach der Tour.

Etappe 3 - Lienz › St. Johann Alpendorf | 190 km | 2600 HM

Die dritte Etappe war gemacht für eine Spitzengruppe und auch Florian versuchte hier den richtigen Abgang zu erwischen. Schon nach wenigen Kilometern stieg die Strasse an und auf knapp 15 Kilometer Distanz mussten gut 1000 HM bis zum Felbertauern Tunnel überwunden werden. Im intensiven und relativ langen Kampf um die Spitzengruppe mischten auch die Word Tour Teams kräftig mit und Florian versuchte mehrmals selber in die Gruppe zu gehen. Bei der entscheidenden Attacke musste er dann aber eingestehen, dass das Tempo der Word Tour Fahrer zu hoch war und verpasste so trotz guter Position den entscheidenden Abgang.

Im Kampf um die Spitzengruppe mit dabei - an der richtigen Position.... aber es war dann doch zu schnell mit Jan und den weiteren WT-Kollegen...

Im wiederum sehr anspruchsvollen Finale verlor Florian nur sehr wenig Zeit und erreichte das Ziel in St. Johann auf dem 70. Etappenrang.

Etappe 4 – Steyr › Steyr | 170 km | 2400 HM

Die hügelige Etappe rund um Steyr wurde von einer kleinen Spitzengruppe geprägt, welche im schweren Finale mit insgesamt fünf selektiven Anstiegen wieder eingeholt wurde. Insbesondere der letzte Anstieg des Tages – der Aufstieg zum Porscheberg – machte die Tour zu einem besonderen Erlebnis. Tausende Zuschauer feuerten die Fahrer lautstark an und sorgten so trotz grosser Hitze für Gänsehaut. Auf dem 68. Etappenrang in der grossen Hauptgruppe erreichte Florian das Ziel in Steyr.

Etappe 5 - Langenlois › Wien | 109 km | 770 HM

Die Schlussetappe hinein ins Zentrum von Wien war die Etappe für die Sprinter. Die Fahrer machten hier nochmals kräftig Tempo und mit einem Schnitt von über 49 km/h kam es zum erwarteten Massensprint. Florian verrichtete auch auf dieser Etappe nochmals wichtige Mannschaftsarbeit und erreichte – zum Schluss auch etwas am Ende seiner Kräfte – aber zufrieden mit seiner Leistung das Ziel in Wien.

„Die Rundfahrt war äusserst anspruchsvoll – einerseits aufgrund der meist langen und topografisch schweren Etappen, aber auch aufgrund der vielen World Tour Teams, die um den Sieg mitfahren wollten. Ich konnte meinen Beitrag zum Teamergebnis beitragen und bin – auch wenn es nicht für eine Spitzengruppe gereicht hat mit meiner Leistung zufrieden“ zieht Florian ein positives Fazit.

Ergebnisse:          Computerauswertung.at