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Strassenrennen GP Luzern

Nachdem der VC Pfaffnau-Roggliswil im letzten Jahr Organisator der Schweizer Meisterschaften war, wurde der GP Luzern in diesem Jahr unter dem neuen OK-Präsidenten Michael Wechsler auf einer neuen Strecke durchgeführt. Der kürzere und trotzdem selektive Rundkurs sorgte für attraktiven Radsport.
Bei warmen Temperaturen wurden am Samstag und Sonntag die Rennen verschiedener Kategorien ausgetragen. Bei den Elite-Männern zählte der Wettbewerb zur Tour-de-Suisse-Cup-Wertung. Der 20-Jährige Gian Friesecke feierte nach einer über 100 Kilometer langen Flucht einen souveränen Solosieg vor Jan-André Freuler und Fabian Lienhard. Früh ergriff der Fahrer vom EKZRacing-Team die Initiative und war zusammen mit Enea Cambianica bis zur Rennhälfte an der Spitze unterwegs. Nach diversen Vorstössen aus dem Feld wechselten Frieseckes Fluchtkollegen immer wieder, bevor er sich am Ende alleine an die Spitze setzen konnte.

Bisher wertvollstes Resultat

Bei den Junioren/Amateure/Masters sorgte der Zofinger Lukas Schnider vom VC Pfaffnau-Roggliswil für ein kleines Highlight. Als viertbester Junior überquerte er die Ziellinie im Schlusssprint als Siebter – ein starkes Resultat des 17-jährigen. Entsprechend zufrieden zeigte er sich nach dem Rennen: «Das ist mein bisher wertvollstes Resultat an einem Strassenrennen. Es war hart bei diesem Wetter auf dieser Strecke und ich bin glücklich, dass ich bis zum Schluss um die Entscheidung mitfahren konnte.» Schnider bestreitet seit vier Jahren Radrennen. Zuvor betrieb er Leichtathletik. «Nachdem ich im letzten Jahr mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber zu kämpfen hatte, läuft es dieses Jahr immer besser. So wie heute macht es Spass», so der Kantischüler.
Im Rennen für Jedermann feierte der ehemalige Radprofi des VC Pfaffnau-Roggliswil, Guido Wirz, einen Sprintsieg. Obwohl er vor 15 Jahren zum letzten Mal richtig gesprintet war, konnte er dennoch auf seine Erfahrung als ehemaliger Profi zurückgreifen.

Mit den Strassenrennen ist nun der erste Teil des GP Luzern vorbei. Am 26. Dezember folgt der zweite Streich, wenn der VC Pfaffnau-Roggliswil das erste Internationale Radquer organisiert. Das Dagmerseller Radquer findet in diesem Jahr nicht statt. Weil der VC Dagmersellen wegen der 40. Austragung aber die Schweizer Radquer-Meisterschaften organisiert, führt er «sein» Rennen im Januar 2016 durch.

Bericht: Thomas Winterberg

Weitere Berichte:

Zofinger Tagblatt vom 08. Juni 2015
Neue Luzerner Zeitung vom 08. Juni 2015
Oberwiggertaler Zeitung (Titelseite) vom 11. Juni 2015
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